Ich bin mein eigener Guerillagärtner

Vieles muss man akzeptieren. Ich zum Beispiel kann nur Tomaten anbauen. Paprika, Zucchini, Melonen, Kürbisse, Melanzani ….alles versucht, alles eingegangen. Irgendwann gab ich auf und blieb bei den Tomaten. Davon habe ich jetzt aber 10  Sorten und bin von Juli bis November versorgt.

Und was passiert, wenn man Dinge loslässt? Genau, plötzlich wuchert aus meinen Lilien und meinem Schilf ein Gewächs, das mir sehr nach  Cantalupemelonen aussieht. Hätte ich die Pflänzchen gehegt und gepflegt, im März mühevoll in meinem Zimmergewächshaus vorgezogen, sie dann liebevoll ausgepflanzt und gegossen – sie wären mir wahrscheinlich eingegangen. Aber achtlos in einen Topf geworfen (wie, wann, wer?), nicht gegossen oder mit  Kompost versorgt, gedeihen sie blendend.

Ist das nicht so, wie in einigen Beziehungen? Sobald man zu sehr betütelt, welkt die Liebe.

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