Ich gestehe!

Ich habe wider besseres Wissen spanische (oder waren es italienische?) Erdbeeren gekauft. Aber seht sie an! Rot und glänzend, saftig und – nach nichts schmeckend.

Mein Großhirn hat mich ja gewarnt: „Tu es nicht! Du weißt aus langjähriger, empirischer Erfahrung, dass sie geschmacklos sind. Und von Transport, der Glashausenergie und der Düngung will ich gar nicht reden.“ Aber dann kam mein Insektengehirn, das schrie: „Rot, rot, rot, roooot! Gut, gut, guuuut! Süß, süüüß!“ Und heute hat das Insektengehirn wieder mal gewonnen, jetzt sitze ich hier und ärgere mich, weil die Erdbeere wirklich grauslich sind und mich mein Großhirn besserwisserisch anblafft: „Ich hab’s dir ja gesagt!“

Jo, eh! Aber nach einem langen Winter, darf ich mich schon mal von so einem Rot übers Ohr hausen lassen, oder? Ich Insektengehirn ich. Jetzt weiß ich, dass noch etwas Wartezeit ansteht, bis die wunderbaren süßen Erdbeeren aus Wiesen (Burgenland) reif sind.

„Ananas“ nennt sie mein Mann. Anfangs wusste ich nie, was er meint. „Ich hab dir ein Kisterl Ananas mitgebracht. Stehen in der Küche.“ Kisterl? Ananas? Wie groß ist dieses Kisterl bitte? Es war groß genug um 1 kg saftige Ananas-Erdbeeren zu transportieren.

Marienkaefer_Erdbeer

Und ein paar Erdbeeren wachsen bei mir auch. Aber eher die kleinen Walderdbeeren. Die überlasse ich dann meinen Gartenbewohnern.

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