Portulakröschen

Als ich sie vor ein paar Jahren in Grado entdeckte, habe ich mich sofort in diese zierlichen Blumen verliebt.Die flache Tonschüssel übervoll mit einem blühenden Meer in Bonbonfarben ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Und seither versuchte ich vergeblich, die Portulakröschen bei mir zu kultivieren. Heuer war ich das erste Mal erfolgreich.

Portulakroeschen1Portulakröschen

Die Voraussaat im Zimmergewächshaus mit Temperaturkontrolle* brachte nichts, erst das eher lieb-, und achtlose Ausstreuen in zwei Tontöpfe mit Zwiebelpflanzen, gefolgt von einem „Sich nicht mehr drum kümmern“ führte zu dem gewünschten Ergebnis: Bonbonfarbene, gefüllte Röschen. Da sie Sukkulenten sind, tolerieren sie auch Trockenheitsphasen – das ist bei mir sehr wichtig, weil ich nicht immer regelmäßig zum Gießen komme 🙂

So und jetzt werde ich noch ein ein paar Ratschläge beherzigen: Zurückschneiden, damit sich die Pflanze besser verästelt und dichter wird, die Stecklinge gleich in Wasser bewurzeln und weiter verwenden. Wenn sie verblüht sind, werde ich aus den Kapseln die staubkornkleine Samen sammeln und trocknen lassen. Damit ich nächstes Jahr Anfang Mai wieder meine Portulakröschen achtlos aussäen kann.

INFO Das Portulakröschen ist eine einjährige, aus Südamerika stammende Pflanze. Sie liebt vollsonnige Plätze und blüht von Juni bis August. Der Rückschnitt sorgt für Verästelung und verlängert die Blüte. Bei der Erde ist sie genügsam und man kann auch etwas Sand unter das Substrat mischen.

*(Nein, hab‘ ich eh nicht, ich wollte nur ein bisschen angebeben)

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