Unser neues Hochbeet

Da ich leider auch älter werde, baute mir der beste Mann von allen ein „rückenschonendes“ Hochbeet. Nachdem wir uns gründlich im Internet erkundigt hatten, wie es ungefähr aussehen sollte, entstand diesen Februar der Rahmen ( 205 cm x 125 cm, 80 cm hoch) in unserer Garage. (Die genaue Bauanletiung folgt in einem der nächsten Beiträge.)

Als es endlich warm genug wurde, wanderte der „große Blumenkasten ohne Boden“ hinaus, nachdem ein relativ flaches Loch (15 cm) in der Größe des Hochbeets ausgehoben worden war. Die Rasensoden lagerten wir auf einer Gartenplane in der Nähe, da sie beim Befüllen wieder gebraucht wurden. In dieses Loch stellten wir den Holzrahmen, an den wir vorher ein Hasengitter als Wühlmausschutz angetackert hatten.

Dann befüllten wir das Beet. Zuerst eine Schicht Reisig, Gartenschnitt und ähnliches (1/3). Ich hatte in den Wochen davor alles gesammelte, weil ich schon wusste, das wir viel brauchen würden, aber so viel? Wir hatten natürlich zu wenig, daher schnorrte ich bei den Nachbarn, die auch alle gerade ihre Hecken, Bäume und Sträucher schnitten und recht froh waren, einen Teil davon los zu werden. Darauf legten wir die umgedrehten Rasensoden (Gras nach unten). Nun folgte der Rohkompost (1/3). Wir schaufelten unseren gesamten Komposthaufen hinein, und füllten in der nächsten Woche, bis die Lieferung mit der Gartenerde kommen sollte, noch unsere gesamten Küchenabfälle darauf. Als die Erde kam, wurde sie mit reifem Kompost gemischt und nach einer Woche in der sich die ersten zwei Schichten auch schon etwas gesetzt hatten, war mein Hochbeet fertig befüllt und endlich bepflanzbar 🙂

Und natürlich machte ich den Fehler, den anfangs wahrscheinlich alle Rookies machen: ich pflanzte und säte zu viel und zu eng. Zu Beginn sah man es ja nicht…

Hochbeet 19.3.2014Unser Hochbeet am 19.3.2014

… aber jetzt.

Hochbeet14_4_14 Unser Hochbeet am 14.4.2014

Trotzdem, ich würde es wahrscheinlich wieder so machen! Und heute ernte ich den ersten Vogerlsalat (Feldsalat).

Vorteile eines Hochbeets:

  • Wie schon erwähnt, es ist rückenschonend.
  • Die Erträge sind größer, weil die Wärmeverhältnisse besser sind.
  • Die Nährstoffverhältnisse sind auch besser und der entstehende Kompost wird weiter verwendet.
  • Das Gemüse ist vor Schnecken (und vor Katzen) geschützt.
  • Wenn eine Abdeckung – wie bei uns – dabei ist, hat man ein Früh- und ein Spätbeet und die Anbauzeit verlängert sich.
  • Ein Hochbeet verschönert den Garten.
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2 Gedanken zu “Unser neues Hochbeet

  1. Ein schöner Bericht ! Ich bin kürzlich über Deinen schönen Blog gestolpert und hier „hängengeblieben“ :-).
    Ein Hochbeet ist immer toll ! Ich warte auch sehnlichst auf das Holz dafür, dass wir bei einem Schreiner bestellt haben. Aber es kommt einfach nicht „bei“… Eigentlich sollte es schon im vergangenen Herbst kommen, nun ist es schon Mitte April … Naja, früher oder später wird es kommen, solange informiere ich mich schon einmal über die Befüllung ;-). Du hast den Komost hineingegeben, gute Idee, den werden wir dann auch hineingeben…
    Deinen Bepflanzung ist zwar eng, aber vielleicht kannst Du ja noch etwas vereinzeln…? Liebe Grüße und viel Spaß weiterhin mit dem rückenschonenden Hochbeet, das gleichzeitig noch die Schnecken abhält :-).

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