Winterharte Asia Salate – Red Giant, Mizuna, Frizzy Lizzy und Grün im Schnee

Da unser Hochbeet vorigen Herbst eine Abdeckung bekam, versuchte ich schon im Winter etwas Gemüse zu ziehen. Großen Erfolg hatte ich mit winterharten Asia Salaten. Eine Packung „Asia Salatmischung Oriental Mix“ von Reinsaat wurde großzügig ausgestreut, denn das Hochbeet war ja leer, und dann beobachteten wir, was da so alles wächst.

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Besonders gut entwickelten sich Red Giant (links unten), Mizuna (gefiederte Blätter, grün), Frizzy Lizzy (gefiederte Blätter rot, nicht im Bild) und Grün im Schnee (oben, große grüne Blätter). Pak Choi hat bei uns gar nicht funktioniert, auch als ich kleine Pflänzchen kaufte, wuchs er nicht anständig. Anscheinend mag er unseren Boden nicht. Die anderen Sorten hingegen wucherten fast wie Unkraut und auch der Winter, der zugegebenermaßen nicht sehr streng war, konnte ihnen nicht viel anhaben.

Im Frühjahr erntete ich dann wochenlang die verschiedensten Salate. Sie sind sehr vitaminreich und vor allem – sehr geschmacksintensiv. Das bemerkte ich erst, als ich einen ganzen Bund Red Giant wie Salat abgemacht habe – etwas Essig, etwas Öl, Salz und Pfeffer. Wir hätten danach Feuer speien können, denn eine gewisse senfartige Schärfe ist diesen Asia Salaten nicht abzusprechen. Und eigentlich sind es ja keine Salate, sondern Kohlgemüse, die man aber auch roh essen kann. Aber wie gesagt: in Maßen 🙂

Daher benutze ich die verschiedenen Sorten jetzt etwas vorsichtiger. Bei Salaten nehme ich 1/4 bis 1/3 Asia-Anteil und den Rest andere Salate, die sich im Garten habe.

Einen Großteil verkoche ich aber und zwar gemeinsam mit Spinat oder Mangold. Auch hier wende ich wieder das Mischverhältnis 1/3 Asia zu 2/3 Spinat bzw. Mangold an.

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Entweder bereite ich diese Spinat/Asiamischung wie herkömmlichen Spinat zu. Also etwas Knoblauch und eine kleine Zwiebel oder Schalotte in Olivenöl andünsten, dann Herd auf kleine Stufe stellen, die geschnittenen Grüngemüse dazu und weichdünsten. Falls beim Mangold dickere Stängel dabei sind, diese vorab mit dem Zwiebel in die Pfanne geben. Etwas vier bis fünf Minuten dünsten lassen und dann mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Oder meine zweite Variante, die ich zurzeit täglich essen könnte: die Zubereitung mit Sojasauce. Ich verwende dazu die Produkte von Kikkoman, weil in diesen keine Zusatzstoffe zu finden sind und weil sie mir am besten schmecken.

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Auch hier eine kleine Zwiebel hacken und in Olivenöl andünsten. Zirka 1/2 kg kleingeschnittenes Blattgemüse dazu geben, etwas Wasser in die Pfanne und ein paar Minuten dünsten lassen. Nicht zu lange, denn das Gemüse soll knackig bleiben. Nun 1 bis 1 1/2 EL Sojasauce dazu, noch eine Minute weiter dünsten lassen und dann anrichten. Es ist kein Salz notwendig, da in der Sojasauce genug Salz enthalten ist.

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Ich kann diese aromatischen Asiasalate wirklich empfehlen und habe schon eine Menge Setzlinge für den Herbstanbau in meinem zweiten Hochbeet vorbereitet. Jetzt ist die beste Zeit für die Aussaat, wenn man bis in den Spätherbst einige von diesen wunderbaren Salaten versuchen möchte.

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