Wintervitamine

Das wunderbare Wetter gestern wurde zum Ernten und Einkochen genutzt. Bildschirmfoto 2015-09-21 um 10.56.48

Die Tomaten verarbeitete ich zu meiner Lieblingssoße, einer Mischung aus Tomaten-Sugo und Tomaten-Mark. Dafür schäle ich die Tomaten nicht, sondern gebe sie kleingeschnitten mit den anderen Zutaten in einen Topf und lasse sie zirka 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln, bis sich alles schön eindickt.

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Die Karotte verleiht der Soße etwas Süße und Kurkuma verwende ich wegen der Gesundheit. Aber nur einen Hauch, damit der Geschmack nicht dominiert, denn mein Sohn ist von der Gelbwurz noch nicht recht überzeugt. Er liebt Knoblauch und Zwiebeln, was mir auch sehr recht ist, denn die beiden sind wunderbare Imunabwehr-Booster für den kommenden Winter.

Die Tomaten koche ich so lange, weil erst dadurch die gesunden sekundären Pflanzenstoffe wie Lycopin freigesetzt werden. Außerdem verdampft dabei das Wasser, das Sugo wird schön dickflüssig und eignet sich wunderbar für Pizza aber auch für Nudeln. Ein paar kleine Döschen friere ich ein, damit ich immer einen Vorrat habe,  wenn ein Gericht „etwas Tomatenmark“ verlangt.

  • 2 kg Tomaten
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 1/8 – ¼ l Rotwein oder Uhudler (typischer burgenländischer Wein mit Beerennote)
  • Salz/Pfeffer/Kurkuma
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • Chili

(Das sind Zirkaangaben, die ich je nach „Was-hab ich-g’rad-da“ abändere.)

Alles in einen Topf geben, 2 Stunden köcheln lassen, mit Stabmixer pürieren, abschmecken und in Twist-Off Gläser füllen.

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Dörrzwetschken

Unser Baum hat heuer endlich – nach Androhung der Fällung – Früchte getragen. Mit den Früchten aus Schwiegermutters Garten zu viele, um sie alle zu essen. Daher versuchte ich heuer erstmals, Obst (und auch Gemüse) zu dörren. Dieser Versuchsballon ist auch wichtig für die Entscheidung „Dörrapparat ja oder nein“. Nachdem Joghurtmacher, Doughnutmacher und sonstige Apparate ungenutzt herumstehen, brauche ich schmackhafte Argumente, um meinen Mann doch von einem Ankauf zu überzeugen. Daher hier die Anleitung für die Backofen-Dörrtechnik.

Zwetschken waschen, entkernen und die Hälften auf die Backbleche legen. Im Ofen 12 Stunden bei 70 Grad dörren, dabei die Ofentür mit einem Quirl oder Kochlöffel leicht geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. (Man kann auch dazwischen mal ausschalten, falls man weg muss.)

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Die Dörrzeit kommt auch auf die Größe der Zwetschken an, sie können innen noch etwas weich bleiben. Die Zwetschken an einem trockenen Ort noch 2 Tage nachtrocknen lassen und dann in luftdichte Gläser füllen.

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